Jürgen Münzner
Birkenweg 24
18565 Kloster / Hiddensee
info@muenzner-hiddensee.de
Telefon: 03831 4840533
Funk:  0176 84264966
Vermietung: 038300 60860
E-Mail Anfrage

Ostsee-Insel Hiddensee

...wenn auch Sie See-n-sucht nach dem kleinen Paradies in der Ostsee, der Insel Hiddensee, verspüren oder dat Söte Länneken kennenlernen möchten,
lesen Sie, was unsere Besucher schreiben, kommen Sie nach Kloster und erfüllen sich einen Inseltraum.
Ferienwohnung HiddenseeParadies in der Ostsee - Ferienwohnung Hiddensee -  - mit der Pferdekutsche auf Hiddensee unterwegs.

Ihre Fragen zu unseren wunderschönen, ruhig gelegenen Ferinwohnungen für bis zu 3 Personen auf der Insel Hiddensee beantworten wir gerne unter
Telefon: 03831 4840533.

Treue Liebe.

Im Jahre 1644 wurde Samuel Heinrich Sommerfeld, ein Mecklenburger, Pastor zu Gustow auf Rügen. Die Gemeinde hatte ihn nur unter der Bedingung gewählt, daß er entweder die Wittwe des verstorbenen Predigers oder dessen Tochter, die auch schon erwachsen war, heirathe, und er hatte solches zugesagt. Die Wittwe selbst erklärte nun anfangs, daß sie, weil sie schon sehr bei Jahren war, selbst nicht mehr heirathen wolle, und sie bestimmte ihre Tochter Margaretha zu der Frau des künftigen Predigers, machte auch ihrer Seits schon Anstalt, den Wittwensitz zu beziehen. Nachdem sie aber den jungen Candidaten durchs Fenster gesehen hatte, wie er eben seine erste Predigt abgelegt, da verspürte sie plötzlich in ihrem Herzen eine starke Liebesregung zu demselben, und sie änderte ihren Sinn, und als der Candidat darauf zu ihr kam, um die Hand ihrer Tochter anzuhalten, so erwiederte sie ihm nur die Worte: Ick will den Heeren sülvest (Ich will den Herrn selbst)! Der arme Candidat, wollte er die Pfarre nicht verlieren, mußte er auch die alte Quarre mitnehmen, und er ließ sich, anstatt mit der Tochter, mit der Mutter trauen. Allein das that er nur mit schwerem Herzen, und wenn er hernachmals zuweilen mit ihr bei fröhlichen Zusammenkünften gescherzet, hat er oft zu ihr gesprochen: Mütterchen, Mütterchen, Gott gebe Euch das ewige Leben. Worauf ihm aber die Alte jedesmal geantwortet: Und Euch auch, hinzusetzend, daß sie auch im Tode nicht von ihm lassen werde, was auch also geschah. Denn als nun fünf und zwanzig Jahre verflossen waren, da geschah es einmal, daß dieses Mütterchen etwas unvorsichtig mit dem Brauwerk umging, und dem kochenden Kessel mit dem Arm zu nahe kam. Hieraus entstand bei der alten Frau eine Entzündung, und erfolgte bald darauf ihr Lebensende im vier und siebenzigsten Jahre ihres Alters. Der Pastor, ihr Mann, war darüber wohlgemuth, und heirathete bald nach ihrem Tode eine artige und wohlgestaltete Jungfer, Catharina Vetters, des Diaconi zu Bergen hinterlassene Tochter. Mit der lebte er sehr freudig und vergnüglich. Aber es dauerte nicht lange, da ging in Erfüllung, was die alte Frau ihm angedrohet hatte, und der Pastor starb nach Verlauf eines Jahrs eines plötzlichen, unverhofften Todes. Dieß geschah Anno 1670, wie der Herr Pastor 26 Jahre lang die Heerde Christi geweidet, und ein Alter von 54 Jahren erreicht hatte. Seine junge Frau folgte ihm kurze Zeit nachher.

Ausflugsstrecke von Schaprode über Bergen nach Gustrow auf Rügen.

Größere Kartenansicht

Neue Gedichte - David singt vor Saul
König, birgst du dich in Finsternissen,
und ich hab dich doch in der Gewalt.
Sieh, mein festes Lied ist nicht gerissen,
und der Raum wird um uns beide kalt.
Mein verwaistes Herz und dein verworrnes
hängen in den Wolken deines Zornes,
wütend ineinander eingebissen
und zu einem einzigen verkrallt.
Fühlst du jetzt, wie wir uns umgestalten?
König, König, das Gewicht wird Geist.
Wenn wir uns nur aneinander halten,
du am Jungen, König, ich am Alten,
sind wir fast wie ein Gestirn das kreist.



Der König saß und sann den leeren Tag
getaner Taten, ungefühlter Lüste
und seiner Lieblingshündin, der er pflag –.
Aber am Abend wölbte Abisag
sich über ihm. Sein wirres Leben lag
verlassen wie verrufne Meeresküste
unter dem Sternbild ihrer stillen Brüste.
Und manchmal, als ein Kundiger der Frauen,
erkannte er durch seine Augenbrauen
den unbewegten, küsselosen Mund;
und sah: ihres Gefühles grüne Rute
neigte sich nicht herab zu seinem Grund.
Ihn fröstelte. Er horchte wie ein Hund
und suchte sich in seinem letzten Blute.


Sonett 26 b
Wie ergreift uns der Vogelschrei...
Irgendein einmal erschaffenes Schreien.
Selbst die Kinder schon, spielend im Freien,
schreien am wirklichen Schreien vorbei.

Schreien den Zufall. In Zwischenräume
dieses, des Weltraums, (in welchen der heile
Vogelschrei eingeht, wie Menschen in Träume –)
treiben sie ihre, des Kreischens, Keile.

Wehe, wo sind wir? Immer noch freier
wie die losgerissenen Drachen
jagen wir halbhoch, mit Rändern von Lachen,

windig zerfetzten. – Ordne die Schreier,
singender Gott! daß sie rauschend erwachen,
tragend als Strömung das Haupt und die Leier.

Sonett 28 b
O komm und geh. Du, fast noch Kind, ergänze
für einen Augenblick die Tanzfigur
zum reinem Sternbild eines jener Tänze,
darin wir die dumpf ordnende Natur

vergänglich übertreffen. Denn sie regte
sich völlig hörend nur, da Orpheus sang.
Du warst noch die von damals her Bewegte
und leicht befremdet, wenn ein Baum sich lang

besann, mit dir nach dem Gehör zu gehen.
Du wußtest noch die Stelle, wo die Leier
sich tönend hob –; die unerhörte Mitte.

Für sie versuchtest du die schönen Schritte
und hofftest, einmal zu der heilen Feier
des Freundes Gang und Antlitz hinzudrehn.

Sonett 27 b
Gibt es wirklich die Zeit, die zerstörende?
Wann, auf dem ruhenden Berg, zerbricht sie die Burg?
Dieses Herz, das unendlich den Göttern gehörende,
wann vergewaltigts der Demiurg?

Sind wir wirklich so ängstlich Zerbrechliche,
wie das Schicksal uns wahr machen will?
Ist die Kindheit, die tiefe versprechliche,
in den Wurzeln – später – still?

Ach, das Gespenst des Vergänglichen,
durch den arglos Empfänglichen
geht es, als wär es ein Rauch.

Als die, die wir sind, als die Treibenden,
gelten wir doch bei bleibenden
Kräften als göttlicher Brauch.

Sonett 29 b
Stiller Freund der vielen Fernen, fühle,
wie dein Atem noch den Raum vermehrt.
Im Gebälk der finsteren Glockenstühle
laß dich läuten. Das, was an dir zehrt,

wird ein Starkes über dieser Nahrung.
Geh in der Verwandlung aus und ein.
Was ist deine leidendste Erfahrung?
Ist dir Trinken bitter, werde Wein.

Sei in dieser Nacht aus Übermaß
Zauberkraft am Kreuzweg Deiner Sinne,
ihrer seltsamen Begegnung Sinn.

Und wenn dich das Irdische vergaß,
zu der stillen Erde sag: Ich rinne.
Zu dem raschen Wasser sprich: Ich bin.


Quellenangaben:
Altes und Neues Rügen, Seite 258

Gedichte und Sonette von Rainer Maria Rilke


Reisetips, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern

Wustrow, Halbinsel im Norden von Mecklenburg an der Ostsee... Auf Wustrow lebte vor etwa 150 Jahren ein Gutsbesitzer, der zugleich Patron der Kirche zu Alt-Gaarz, am Eingange der Halbinsel Wustrow war. Herr von der K. hatte das Recht, mit seiner Equipage auf den Kirchhof zu fahren. Noch heute bezeichnen 4 eiserne Ringe an der Kapelle den Ort, wo die Rosse während des Gottesdienstes standen. Um dieses Recht wurde er vielfach beneidet, besonders verdroß es den stolzen Herrn von P. den Erbherrn auf Mechelsdorf. Schon lange hatte er sich mit dem Gedanken getragen, es dem Erbherrn auf Wustrow entgelten zu lassen, das Vorrecht zu besitzen, und bald bot sich ihm eine günstige Veranlassung dar. Er fuhr nämlich einmal zur Kirche, und Herr von der K. war nicht da. Ohne sich zu besinnen befahl er seinem Kutscher, auf den Kirchhof zu lenken und auch an der Kirche, bei der Kapelle des Erbherrn auf Wustrow anzuhalten. Es geschah; doch glücklicherweise kam Letzterer nicht zur Kirche, sonst würde sich schon hier auf dem Friedhofe zwischen den beiden Gegnern, die sich tödtlich haßten, ein Duell auf Leben und Tod entsponnen. ...
Fürst Wizlaw II. von Rügen und seinen Söhnen Wizlaw III. und Sambor... Am 13. April 1296 schenkte Fürst Wizlaw II. von Rügen gemeinsam mit seinen Söhnen Wizlaw III. und Sambor dem Kloster Neuenkamp aus der Filiation der Primarabtei Morimond die Insel Hiddensee. In der Schenkungsurkunde wurde als Zweck die Gründung eines Tochterklosters zu Ehren des Heiligen Nikolaus genannt. Ebenso wurde die Fischerei in den Gewässern zwischen Hiddensee und Rügen und das Dorf Zarrenzin auf dem Festland übereignet. Die Insel Zingst wurde für 2.000 Mark sundischer Pfennige zugunsten der Neugründung an das Kloster Neuenkamp verkauft, mit Ausnahme einer Wiese die der Stadt Barth gehörte. Um die Existenz abzusichern, übereignete das Mutterkloster 1298 dem Tochterkloster drei Salzpfannen der Lüneburger Saline. ...
Seebad Koserow auf Usedom, Eigentümlichkeiten, Umgebung, romantische Lage, Erquickung, Frische, Kraft und Stärke... Schilderung von Koserow auf Usedom, ein Überblick seiner Lokalgeschichte, der Heilkräfte und Gebrauchsweise, der Örtlichkeiten und Kosten, des Badelebens und seine Erholungen im frischen Grün bei majestätischen reinen blauen Wellen. Das Edle, Hochromantische an Koserow hat einen Zauber eigener Art, der das Gemüt des Menschen wie neu geboren macht, wohltuender Frieden stimmt unsere Seelen zu stiller Freude. Koserow ist auf engem Raum von Dichtung und Sage reich umwoben und durchklungen, an der Nordseite am Streckelberg haust eine Schar rühriger Berggeister, die in zwerghafter Gestalt als Hausgeister und Feldgeister austreten und ihr mysteriöses Wesen bis in die weite Ferne treiben. Sie können sich unsichtbar machen und nach jeder beliebigen Stelle versetzen, sie vermögen Wellenstürme zu erregen und fahren unsichtbar in der Windsbraut einher, auch sind sie zaubermächtig, wunderbar geschickte Mineralogen und Rhabdomanten. Aber nicht allein als Bernsteinschürfer und Magiker werden sie gepriesen, sondern sie genießen auch den Ruhm als Pharmazeuten und Ärzte. Steigt man auf die...
Wolgast, Gott Jarovit, Otto von Bamberg, König Gustav Adolf II. Ostkolonisation, Städtebund, Dreißigjähriger Krieg und Kreisgebietsreform... Wolgast gehörte mit dem 1128 während der deutschen Ostkolonisation durch den Bischof Otto von Bamberg zerstörten Tempel des Gottes Jarovit zum slawischen Siedlungsgebiet. An Stelle des Tempels legte Otto von Bamberg die St.-Petri-Kirche an. Um den Kirchbau und den südlich davon gelegene slawisch-wendische Rundling entstand die Stadt Wolgast. Wolgast wurde Mitglied des Städtebundes der Hanse. Im Dreißigjährigen Krieg landete der schwedische König Gustav Adolf II. mit seiner Armee unweit des Wolgaster Stadtgebietes. Ende des 18. Jahrhunderts gab es einen Aufschwung durch Handel und Industrie. Es entstanden Speicher- und Handelshäuser. 1994 wurden durch die Kreisgebietsreform des Landes Mecklenburg-Vorpommern die Kreise Wolgast-Land, Anklam-Land und Greifswald-Land zum Landkreis Ostvorpommern mit dem Kreissitz Anklam zusammengefasst. ...
Hiddensee das Paradies in der Ostsee... Kommen Sie nach Kloster auf der Insel Hiddensee, lernen Sie dat Söte Länneken kennen und erfüllen sich einen Inseltraum. In liebevoll eingerichteten Ferienwohnungen, Apartments und Zimmern oder im schönen Garten werden Sie sich wohl fühlen. Bernstein, Hucke, Feuersteine, Hühnergötter, Donnerkeile. Küste, Wald und frische Luft, der Äbte und des Hauptmanns Gruft. Starker Wind und leise Töne, Froschteich quakt und Dorfgeklöne. Hafen, Dampfer, abschiednehmen, Koffer, Säcke, salzge Tränen. Halt ich im Kunstgestein nicht aus, möcht ich fahrn in Münzners Haus. Wünsch Ihnen, daß Sie Muße haben zum Schmecken,Riechen, Lieben, La...
Ostseebad Baabe am Selliner See... Baabe, auf Rügen am Selliner See, im Süden und Osten von einem herrlichen Kiefernwalde umgeben, etwa 15 Minuten vom Strande entfernt ist Sommerfrische, Seebad und lohnendes Ausflugsziel. Der Badestrand aus feinem weißen Sand bietet beste Badegelegenheit. ...
Hiddensee - Apartement, Zimmer, Ferienwohnung ... Lassen Sie die Seele baumeln. In unseren gemütlich eingerichteten Apartements auf Hiddensee finden Sie Ruhe und Erholung. Nahe am Dornbusch gelegen erreichen Sie schnell den beliebten Inselblick, von dem sie die

In liebevoll eingerichteten Ferienwohnungen, Apartments und Zimmern
oder im schönen Garten werden Sie sich wohl fühlen.

Auf Ihren Besuch freuen sich,
Monika & Jürgen Münzner,
Telefon: 03831 4840533
Kloster / Hiddensee / Rügen,
05.12.2011 17:45:11 Uhr

.

.